Roma 2013

Eindrücke von der Rom-Exkursion in Texten und Bildern:

24. November
13:32 Uhr

Es ist Markt, die Sonne wirft frühwinterliche Strahlen auf den Campo de Fiori.
Straßenmusik weht über den Platz, ein Hauch Süditalien.
Überall sind Blumen, dabei ist es doch fast Winter. Kitsch neben Schönem, arm neben reich. Erholsam wenige Touristen, dafür Römer jeder Klassen und Alter, Kinder, von ihren Müttern verfolgt oder andersherum, Männer in Anzug oder Schürze, Jugendliche beim Bummeln und Erzählen, typisch italienisch mit großen Gesten, Nudeln in Gelb, Grün, Rot, Honig, Spezialitäten und Banalitäten und alles verbreitet den Flair eines riesigen Kramladens.
Manche trödeln, manche eilen. In den Cafés ist es noch ziemlich leer. In den Fugen des Pflasters glitzern Pfützen, doch die Luft ist trocken und klar. Gerüche von Gewürzen und etwas wie Glühwein flattern durch die Luft wie ein Schwarm der allgegewärtigen Tauben. Die Kinder erklettern die Statue und spielen fangen auf dem Sims, während die Erwachsenen sich treffen und schwatzen.

 

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24. November
13:53 Uhr

Die Sonne, knapp über den Schornsteinen und Dachgiebeln hängend, bricht durch die Wolken. Auf der Piazza Navona läuft schlechte amerikanische Musik. Sobald das Wetter besser wird, steigt auch die Stimmung. Die Menschen schlendern und verweilen wieder, anstatt geduckt davonzueilen.
Künstler aller Art stellen ihre kleinen Kollektionen aus. Malerei, Fotomontage, Portraits, alles unglaublich kitschig. Viel mehr Touristen als auf dem Campo de Fiori, hier muss man nach den Römern schon suchen.
Der lange Platz, eingefriedet von mächtigen Fassaden, wirkt zugig und zu groß für die kleinen Menschen, die sich hier im Schatten der Monumente versammeln. Die unzähligen Fenster sind verschlossen, nur die Blumenkästen auf den Fensterbänken verraten, dass hier jemand wohnt. Brunnen rauschen, überall ist Gemurmel, Geplärr. Englisch, Japanisch, Deutsch, vielleicht sogar etwas Italienisch. Tauben picken zwischen den Füßen der Passanten.
Die Cafés sind voll mit Menschen, denen die Preisschilder davor gleichgültig sind. Weingläser und edle Tischdecken neben Spiegelreflexkameras, Wanderschuhen und Rucksäcken.

 

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